Rhythmische Malerei
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Demnächst folgen weitere Ergänzungen mit Bildern aus den letzten 4 - 5 Jahren.

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Zum Betrachten der Bilder meiner größten Werkgruppe bitte einfach immer weiter nach unten scrollen.

Texte zu meinen rhythmischen Arbeiten finden Sie in der Mitte und ganz unten.


Mit diesem Bild begann meine "Ornamental Journey"..




she and he, 2009 + 2010 / 67 x 86 cm / Lack-und Filzstift auf Papier


Dann meistens ganz abstrakt...






O. T. / 30 x 40 cm / Mischtechnik auf bespanntem Keilrahmen









O. T. / je 30 x 40 cm / Mischtechnik auf bespanntem Keilrahmen




O.T. / 2013 / je 40 x 50 cm


Das Leben ist groß, stark, schön und wundervoll.
Und schmerzhaft, schrecklich und unberechenbar.
Es ist zerbrechlich wie ein Butterkeks.
Wir leben am tiefsten Abgrund und gleichzeitig
dem Himmel so nah.

Meine Bilder handeln davon,
wie ich den Tanz des Lebens wahrnehme.
Sie erzählen, wie sich immer wieder neue,
rhythmische Ordnungen bilden und auflösen, sich
gegenseitig beeinflussen, sich durchdringen,
Spannungen verstärken oder abschwächen, wie
Dinge miteinander oder gegeneinander
schwingen.
Nirgends ist nichts.
Immer und überall ist irgendetwas.
Alles schwingt. Alles fließt. Alles tanzt den
verrückten, rätselhaften Lebenstanz.
Miteinander, gegeneinander.
Am Ende immer füreinander.


Susanne Hauenstein, 2011




Hier ein ungewöhnliches Bild vom Sommer 2012. Man sieht darin noch gut den Prozeß meiner rhythmisch-ornamentalen Malerei. Es hat die Größe 70 x 100 cm.





Oben und unten die drei bisher größten Formate meines
"Ornamentalen Expressionismus". Das Projetkt war eine schöne Auftragsarbeit.Die drei Bilder dürfen ihre Wirkung in einem großzügigen Wohnraum in Niederbayern entfalten.
Die länglichen Formate haben die Maße: 70 x 110 cm, das quadratische: 110 x 110 cm.






Hier noch zwei andere, größere Formate:





Das obere: O. T. / 50 x 70 cm / Mischtechnik auf bespanntem Keilrahmen
Das untere: O. T. / 60 x 90 cm / Mischtechnik auf bespanntem Keilrahmen


Angeregt durch meinen eigenen "Flower Power"-Workshop - wieder gegenständlich...






Blumen 1 - 3 / 2013 / Mischtechnik-Collage / Kunstpreis der Stadt Starnberg 2013 (3. Platz)




Kunstpreis der Stadt Starnberg 2013
3. Preisträgerin

Susanne Hauenstein


Begründung der Jury:

Die Blumenkollagen von Susanne Hauenstein haben es in sich. Was auf den ersten, flüchtigen Blick

als fleißige, einfallsreiche Folklore in der Art volkstümlicher Stickereien anmutet, entpuppt sich bei

genauerem Hinschauen als abgründige Kollage aus zeitgenössischen Comics und sonstigen Druck-

sachen. Die einzelnen Formmotive werden unabsehbar variiert. Bei den einzelnen Kollagen werden

Figur und Grund mit großem bildnerischem Gespür verzahnt.

Starnberg, 27. September 2013
Stadt Starnberg
Ferdinand Pfaffinger
1.Bürgermeister


Und nochmal gegenständlich...

















Ornamentale Übermalungen
Hier eine kleine Serie von ornamentalen Übermalungen von Fotos aus Einrichtungszeitschriften. Sie sind exklusiv für die Ausstellung das kleine format (Nov/Dez 2011) in Diessen entstanden. Zwei davon sind mittlerweile auch als digitale Drucke in 4facher Vergrößerung als interessante Versionen davon entstanden, die 2012 in einer Ausstellung in der Regierung von Oberbayern zu sehen waren.




"Februar", Acryl/Mischtechnik auf bespanntem Keilrahmen
70 x 80 cm / Feb. 2013- Feb. 2015


Die folgenden Werke sind (u.a.) in 2011 + 12 entstanden.











Jeweils 40 x 50 cm (Quer- bzw. Hochformat)

Rhythmen des Lebens 
Gedanken zur Malerei und meinen aktuellen Bildern

 

Farben sind Kräfte. Formen sind Kräfte. Unterschiedliche Farben und Formen bringen unterschiedlich wirkende Kräfte hervor. Mit diesem, ja im Grunde "magischen Wissen" bringen malende Menschen seit Zehntausenden von Jahren  die wundersamsten Bildnisse hervor, um ihren Welt-Anschauungen Ausdruck zu verleihen. Und immer tun wir dabei Eines: wir wollen der überwältigenden Größe des Lebens, die wir als CHAOS empfinden, einen KOSMOS abringen. Kosmos bedeutet "Ordnung" - interessant, nicht wahr? (Daher ist auch nicht erstaunlich, daß Religion, Wissenschaft, Philosophie und Kunst alle dieser einen Wurzel, diesem Bedürfnis nach Sicherheit und Ordnung entspringen.)

 

In der ungegenständlichen, der sogenannten "abstrakten" Malerei untersuchen und "ordnen" wir die Kräfte der Formen und Farben an sich. Deshalb verzichten wir gerne auf das Erzählerische, das Gegenständliche/Figürliche. Obwohl die Kräfte von Farben und Formen natürlich in allen Bildern wirken, auch in den erzählerischen. Nur wirken sie dort „verkleidet in Geschichten“, wenn man so will.

 

Ornamente
Im ornamentalen Gestalten der Kulturen aller Zeiten finden wir genau wie  in der Natur, Ordnungen, die die Rhythmen des Lebens in großer Vielfalt sichtbar machen.
Die Rhythmen des Lebens zeigen sich natürlich auch in Musik und Tanz!

Da wir heute - global gesehen - von einem "aperspektivischen Weltbild" ausgehen müssen - es gibt viele Standpunkte, die sehr unterschiedliche Blickwinkel auf die Welt und das Leben liefern (und derzeit mehr oder weniger erfolgreich nebeneinander existieren) - kann der zeitgemäße Umgang mit dem Ornament einfach nicht mehr allein in einer linearen oder zentralistischen Anordnung (Mandala, Rosenfenster) oder in der Regelmäßigkeit eines Streumusters liegen, wie es über Jahrtausende üblich war. Jedenfalls nicht, wenn ich das Leben in seiner ganzen (mir erkennbaren) Fülle betrachte und widergespiegelt finden möchte.

 

In meinen freien, ornamentalen Arbeiten, die seit Herbst 2009 allmählich entstehen, ergänzen sich deshalb die tanzenden Bewegungen der Formen und Farben (die seit den frühen 1980er Jahren in meinen Bildern auftauchen) mit meinen in der Ornamentik (seit 1992) gesammelten Erfahrungen.  In diesen Bildern erkenne ich das Leben wieder, wie ich es wahrnehme: Als einen ewigen Tanz von pulsierenden Kräften, die sich anziehen und abstoßen, die mit einander schwingen, sich zu größeren Gebilden/ Gemeinschaften verbinden, gleich sind, gegensätzlich sind, usw.

 

© Susanne Hauenstein 2011





Meine erste intensivere Beschäftigung mit dem Ornament begann Anfang der 1990er Jahre mit einer eher traditionellen Bemalung von Möbeln.

Details zu meinem Immerwährenden Kalender "Ornamental Journey", den ich in 2017 habe

anfertigen lassen, finden Sie unter AKTUELLES...

















































































Wer sich für die kunstgeschichtliche Bedeutung des Ornaments - auch in der modernen und zeitgenössichen Kunst - interessiert, findet hochinteressante Artikel dazu unter:

http://www.kunst-magazin.de/thema/1207-ornament/


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Wir sind deshalb Künstler, weil wir das, was andere Menschen als Form empfinden, als Inhalt empfinden.

 

Friedrich Nietzsche










































Kunst ist ein Erinnern an das Uralte, Dunkle, von dem Fragmente noch im Künstler leben.

 

Paul Klee